25.07.2021 Grüner Tag der Erde und der Raub der natürlichen Zeit

Nach der ersten großen Wirtschaftskrise in Amerika versuchte der berühmte George Eastman (Gründer von Kodak/Fotofirma) mit vielen anderen Geschäftsmännern, eine Kalenderreform einzuleiten, basierend auf einem harmonischen 13 Monde Kalender (13 Monde à 28 Tage + ein Tag). Es war der Vatikan, der diese Reform abwürgte, weil es letztlich um die Basis seiner weltweiten Macht und Kontrolle ging. Immer noch schlagen zu jeder vollen Stunde weltweit Tausende von Kirchenglocken, um die Menschen an die kirchliche Institution zu erinnern. Weitere Versuche in den 70er Jahren (UNO) scheiterten ebenfalls am Einspruch des Vatikans. Es war schließlich der berühmte und inzwischen verstorbene Mayaforscher Dr. José Argüelles (1939–2011), der weltweit eine neue Kalenderreform auslöste. Er erkannte jedoch, dass dieser erneute Versuch an der Basis beginnen musste. Inzwischen folgen Millionen von Menschen seinem «13 Monde Kalender», der mit der Natur und zahlreichen kosmischen Zyklen verbunden und synchronisiert ist.

– u.r.s. josé zuber:  Einführung ins Zuvuyasurfen

Nicht allein für viele spirituell wirkende Menschen ist das Datum des 21.12 2012 unweigerliche mit dem MAYA-Kalender verbunden. Das Datum markierte das Ende eines 26.000-jährigen Erdzyklus und damit gleichzeitig den Beginn eines neuen Zeitalters. Der Kalender der MAYA feiert, ganz im Gegensatz zu unserem 12-Monats-Kalender, morgen, am 26.Juli den „Geburtstag“ der Mutter Erde und somit den Beginn eines weiteren, neuen Jahres. Der Tag vor dem, mit den kosmischen Energien übereinstimmendem Neujahr unserer Mutter Erde, der 25. Juli,  wurde und wird hier als der „grüne Tag“ zelebriert, von dem gesagt wird, dass er außerhalb der Zeit steht. Man sollte diesen Tag nutzen, um sein Leben zu ordnen, alles Belastende zu bereinigen und loszulassen, damit man das neue Jahr mit voller Kraft, unbeschwert von Altlasten beginnen kann. Und da bei den MAYA jeder Tag eine sehr spezielle Energie transportiert, die sich alle 260 Tage erneut formatiert, hat dieses nun beginnende Jahr auch eine sehr spezielle Energie, da seine erste Tagesenergie, den Fortlauf des Jahres maßgeblich bestimmt. Es ist der „Gelbe Elektrischer Same“, der etwas mit dem Ernten  und auch der Saat zu tun hat.

Betrügerische männliche Priester und Krieger rissen die Macht der 13 Monde an sich. Sie behielten die Kraft der 13 Monde für sich selbst und versuchten, jegliche Erinnerung … daran zu verbannen. Das Verhältnis 13:260 ist der Schlüssel zu der gewaltigen Energie des magischen Fluges…Stattdessen wurde dem Planeten die vermindernde Kraft des Verhältnisses 12:60 aufgezwungen. Es galt nicht länger die Magie der 13 Monde, sondern ein 12-Monats-Kalender von ungewisser Bedeutung. Nicht länger bestand die zeitlose Drehung des magischen Fluges, sondern eine 60-Minuten-Stunde, um unser Brot zu verdienen.

– aus der Schöpfungsgeschichte der Traumzeit der Geschichte indigener Völker

Im Beitrag „Portaltage – Energien des Lebens“ wurde bereits ein sehr kurzer Blick auf den seit Urzeiten von den Maya und vielen anderen nordamerikanischen indigenen Kulturen genutzten Kalender geworfen, der vor 10 Jahren mit seinem sogenannten „Ende“ zum magischen Datum 21.12.2012 den Raum für vielfältige Spekulationen eröffnete. Es ist sicher kein Zufall, dass ich meine Leser parallel zum Erscheinen meines Buches „Das Leben mit der Kraft oder die Kunst, den heiligen Gral zu finden“ auf diese Weise auf die hilfreiche Nutzung aller Zeit aufmerksam machen kann. Mein Buch möchte, neben den darin vorgestellten Heilkräften, vor allem verständlich werden lassen, dass Heilung und Gesundheit immer damit zusammenhängt, wie wir unsere Zeit nutzen. Im „Ein Kurs in Wundern“ heißt es:

Gottes Wille für seinen geliebten Sohn ist Freude und nur Freude. Diese wähle ich an Stelle dessen, was ich machte.

– EKIW: Lektion 210

Doch wie kann ein vollständig getakteter, in ein 60-Minuten Korsett gepresster, Tagesablauf überhaupt noch Freude schenken? Bereits in der Bibel weist uns Jesus mit einem für die meisten Menschen jenseits ihrer Vorstellung liegenden Beispiel darauf hin, dass unser Leben ganz anders verlaufen sollte:

Wahrlich, ich sage euch, so ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr nimmermehr in das Reich der Himmel eingehen;

– Matthaeus 18:3

Den magisch – freudigen Umgang mit der Zeit haben zahllose indigene Stämme gerade über die letzten dunklen 500 Jahre der Erdgeschichte für uns Menschen weiterhin gepflegt und mit dieser, ihrer spirituellen Arbeit die Mutter Erde und das gesamte Leben auf ihr in ihrem vorgesehenen Aufstiegsprozess maßgeblich unterstützt. In unserer westliche Kultur sind die vom Volk einst gepflegten, zuletzt durch die Inquisition unterdrückten, matriarchalen Weisheiten, so auch das Wissen um die 13 Monate, Stück für Stück dabei, wieder erinnert zu werden. Denn: Wissen und Wahrheit kann niemals vernichtet werden, da sie in den höheren Bibliotheken unserer Akasha, im westlichen Sprachgebrauch als morphogenetisches Feld bezeichnet, ewig gespeichert sein werden. Was hat es nun mit unserer Zeitrechnung und der Zeit ansich auf sich? Im Beitrag „Potentilla – das Leben mit der Kraft“ wurde die Weisheit und Kraft dieser unscheinbaren, doch großen Erdheilerpflanze bereits zitiert:

Die Zeit: Sie ist unser Kapital. Es ist das Wertvollste, was wir besitzen. Sie ist unser Eigentum, wenn wir es zulassen. Das Wertvollste am Leben ist das Leben und wir können es nur durch die Zeit spüren. Du kannst dem Menschen ALLES nehmen, aber Du kannst ihm seine Zeit NICHT nehmen und Du kannst ihm seine Liebe, seinen Willen zu lieben niemals entreißen. Die Göttin, das Leben IST gnädig, wenn wir es zulassen in JEDEM Augenblick. Unsere Zeit MIT der Kraft und unserer Liebe nutzen: Das IST Potentilla und das ist unser Kapital für die Zukunft.

Wie kann es uns gelingen aus einem unendlich festen 24-Stunden-Takt hinaus zu gelangen? Wie können wir wieder lernen unser wertvollstes Gut, die Zeit, zu unserer eigenen Freude und Erfüllung kreativ zu nutzen? Das vermag uns heute der komplexe und weise Kalender der Maya, der Tzolkin zu lehren, welcher mit 4 Farben, 13 Tönen und 20 verschiedenen Charakteren (Spielern) sowie 13 X 28 Mondmonaten ein an den tatsächlichen kosmischen Energien orientiertes 260-ger System bildet. Jeder Tag hat hier seine eigene Zeitqualität, wie ebenso ein jeder Mensch, der an ihm geboren wurde.

Was wir brauchen, ist Bescheidenheit. Wir, die wir von der modernen Weltanschauung geprägt sind – der gleichen, die den Rahmen für Militarismus, Konsumwahn, männlichen Chauvinismus und Anthropozentrik liefert-, haben es dringend nötig, uns unsere tödlichen Fehler einzugestehen. Wir gingen einst von der Annahme aus, das Universum sei tot, ein Raum ohne Gefühl, ohne Intelligenz, ohne inneren Plan. Werden wir den Mut aufbringen können, dies tödliche Missverständnis abzuschütteln? Werden wir weise genug sein, uns den Maya und ihrer Wissenschaft zuzuwenden und die Wahrheit über das Universum zu lernen?

– Brian Swimme: Vorwort  „Der MAYA-Faktor“ von Josè Argüelles

Die Faszination an der Kultur der Maya und sein unbedingter Wille, verstehen zu wollen bestimmten den gesamten Lebensweg Josè Argüelles (1939-2011), der durch seine Forschungen zu einem leidenschaftlichen Revolutionär und Boten eines vollkommenen, kosmischen Welt-und Zeitverständnisses innerhalb der westlichen Kultur erwuchs. Die ihm dringend notwendig erscheinenden Kalender – und Zeit – Reformen scheiterten strikt und mehrfach an den Machtinteressen der herrschenden gesellschaftlichen Institutionen. So verstand er seine Arbeit schließlich als ein Angebot an die gesamte Menschheit, die Energie der Zeit, als ein Werkzeug spielerisch und mit Freude zum eigenen Wachstum und gesamtgesellschaftlichen Wohl sinnvoll nutzen zu lernen. In seiner Vision sah Argüelles, dass eine genügende Anzahl von Menschen im Besitz des wahren Verständnisses der Zeitenergieen, quasi von unten, das künstliche und inhaltslose Zeitkonstrukt auf der Erde ohne das Zutun der sogenannten „Mächtigen“ verändern wird.

Sein ganzes Leben lang hat Dr. Argüelles nun schon dies Rätsel umkreist; jetzt tritt er mit seiner persönlichen Lesart des Tzolkin an die Öffentlichkeit – und es ist in der Tat eine gewagte Lesart. Da wird von uns erwartet – neben vielen anderen gleichermaßen »unverschämten« Behauptungen -, folgende Punkte ernsthaft in Betracht zu ziehen:
Erstens, dass die Menschheitsgeschichte zum wesentlichen Teil durch einen galaktischen Strahl geformt wird, den sowohl Erde wie Sonne während der vergangenen 5000 Jahre durchwandert haben, und dass wir sehr wahrscheinlich mit einem Augenblick der Transformation rechnen müssen, sobald wir am Ende dieses Strahls angelangt sind, was im Jahre 2012 n. Chr. der Fall sein soll.
Zweitens, dass die Handlungen und Weltanschauungen ganzer Kulturen von der jeweiligen Beschaffenheit galaktischer »Gezeiten« bestimmt werden, deren Code von den Maya sowohl mathematisch wie symbolisch festgehalten wurde.
Drittens, dass jeder Mensch das Potential besitzt, unmittelbar – auf extrasensorischem, sinnlichem und elektromagnetischem Wege – mit der Energie/Information dieses Strahls in Verbindung zu treten und, da dieser Strahl unmittelbar vom Herzen der Galaxie ausgeht, auf diesem Wege seinen eigenen wahren Geist, seinen höheren Geist, seinen tiefsten Geist wachrufen kann.

Zweifellos werden viele meinen, Dr. Argüelles… hätte sich selbst bis zum Wahnsinn, zur Manie, zur Hoffnungslosigkeit seinen privaten Phantasmagorien ausgeliefert. Er ist sich gewiss bewusst wie schockierend seine Schlussfolgerungen sind. Gleich zu Beginn warnt er uns aufrichtig: »Für mich hieß das, dass ich einen Sprung wagen, mich sozusagen in den Abgrund stürzen musste, in geistige Bereiche hinein, die – gemessen an den kulturell gültigen Normen – für ausgestorben oder tabu gelten.«

Josè Argüelles „Der MAYA-Faktor“, Vorwort

Bezugsquellen, Literatur und Kontaktdaten:

LITERATUR
• Der Maya-Faktor, José Argüelles
• Erde im Aufstieg, José Argüelles
• Dreamspell – die Reise des Zeitschiffs Erde 2013, José & Lloydine Argüelles
• 28 Meditationen über das Gesetz der Zeit, José & Lloydine Argüelles
• Chroniken der Kosmischen Geschichte, Band 1, José Argüelles & Stephanie South
• Surfer der Zuvuya, José Argüelles
• Time & the Technosphere, José Argüelles
• Accessing Your Multidimensional Self, Stephanie South
Erhältlich über den Buchhandel
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• www.1320frequencyshift.com
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• www.thefourpillars.net/
• www.maya-portal.net
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• www.biovision.ch
• www.erdfest.org/de
• www.nicasolar.org
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• www.tamera.org
• www.onemovement.earth
Englisch
• www.highexistence.com
• www.resonance.is
• www.well.org
• www.oneworldindialogue.com
• www.vday.org/homepage.html
• www.onebillionrising.org
• www.gaia.com
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• www.futurism.com
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• www.lawoftime.org
• www.syntropia.de

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