Bewusstsein – das Ende des Blackouts

Im medizinischen Bereich steht „Blackout“ für den kurzfristigen Verlust des Bewusstseins oder der Erinnerung. Und genau das ist es, was der gesamten Menschheit widerfahren ist. Nur, dass dieser Blackout nicht kurzweilig war, sondern schon mehrere Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende andauert. Und es ist immer noch so: Die Menschheit, oder ein großer Teil der Menschheit befindet sich immer noch im totalen Blackout. Viele von uns können sich nicht mehr erinnern, wer wir sind, woher wir kommen und warum wir hier sind. Die gesamte Menschheit hatte, bzw. hat immer noch diesen Blackout, sprich: das Bewusstsein verloren. Und das ist wirklich das Allerschlimmste, was uns hier auf dieser Welt passieren kann. Denn wenn die Schöpferwesen ihr Bewusstsein verlieren, dann wissen sie nicht mehr, was sie tun.

die Geistige Welt, gechannelt durch Heike Michaelsen im Video unten (0:38-1:38)

Bewusstsein

Unsere 3-D-Welt ist im Grunde genommen eine irreale Welt, da sie auf einem sehr niedrigen, gegen Null weisenden Bewusstsein fußt. Wir sind uns unserer Selbst tatsächlich nicht mehr bewusst. Bewusstsein ist grenzenlos und unendlich, wenn es dem ewigen Gesetz des Lebens folgt. Dieses eine Gesetz ist die Liebe. Daher kann Bewusstsein auch nur Liebe sein. Eine Welt wie die unsere kann nur wahrgenommen werden, wenn sich ein Bewusstsein entschließt, etwas anderes als Liebe und damit von ihr getrennt zu sein. Da Bewusstsein hoch schöpferisch ist, muss es nun folgerichtig diese Trennung seiner Selbst im Außen erleben. Was könnte eindrücklicher sein, als die Wahrnehmung von Myraden voneinander getrennter Körper? Das reine Bewusstsein ist in ununterbrochener liebender Kommunikation mit der Quelle des Lebens. So erschafft es im Einklang und zum Wohl aller. Ein gegen Null reichendes Bewusstsein verliert diese Fähigkeit, und ist der irrigen Annahme erlegen, durch zahllosen Regeln und Gesetze sein von ihm erschaffenes Chaos beherrschen zu können, um auf diese Weise seinen getrennten Körper zu erhalten und zu schützen.

 

Es ist schon bemerkenswert, wie verzweifelt die alte, dunkle Machtelite unserer Welt versucht ihr Scheitern – und sei es auch nur für eine wenige Wochen – auf der Erde hinauszuzögern. Jahrtausende lang haben Regierungen, Herrscher und die Kirchen als Marionetten dieser Elite zu ihrem kurzfristigen (angeblichen) Vorteil, die Agenda der Angst, des Mangels, der Kriege, des Terrors und der Versklavung durchgesetzt. Es ist nie einfach gewesen die enorm freiheitsliebende Menschheit im Zaum zu halten und ihre große schöpferische Macht unbewusst gegen sich selbst und zum Vorteil einiger Weniger zu missbrauchen. Aller Reichtum dieser Erde wurde stets von den einfachen Menschen erschaffen, deren großer Fleiß allerdings niemals in ein sorgenfreies Leben führte. In Angst und Abhängigkeit gehalten fristete die Menschheit über Jahrhunderte und Jahrtausende ihr Dasein. Im Bestreben, es den Herrschenden Recht zu tun, verlernten sie den Sinn des Lebens: die Freude am Leben. Und natürlich haben sehr viele Menschen, die heute in vollständiger Abhängigkeit von beinahe allen Lebensressourcen wie Wasser, Strom, Lebensmittel, Geld, Krankenversorgung stehen und auch noch ihre Kreativität mit dem Fernseher und Mobilgeräten eingetauscht haben, Angst, all das eventuell nicht mehr zur Verfügung zu haben. Ein „eingetaktetes“ Leben ist sehr schnell verletzbar. Doch das Leben ist so nicht gemeint. Es will nicht geplant und in Ketten gelegt werden. Es will erblühen, sich verschenken….

WO LEBEN WIR? Warum haben wir uns unser Leben, unsere Erde verderben lassen? Das Leben an sich ist heilig, ist bunt wie unsere Ostereier, ist tief und wahrhaftig, hat Substanz, ist unerschöpflich, nährt uns, wie es auch ein Ei vermag. Wer will uns diesen Reichtum nehmen? In dem Märchen „Das Hasenhüttlein” sitzt plötzlich der Fuchs auf dem Ofen des Hasenhauses und hat den Hasen vor dessen eigene Tür gesetzt, weil er sich selbst ein prunkvolles Schneehaus gebaut hatte, welches ihm im Frühjahr einfach weggeschmolzen war. Dieses Märchen war in Kleinkinderzeiten MEIN Lieblingsmärchen und nun? Nun hat sich herausgestellt, dass es mein, unser aller Lebensthema ist. Die Bilder des Märchens sprechen für sich.

Der Mensch ist nicht Herr in seinem eigenen Haus. Er sitzt vor seiner eigenen Tür, hat Angst, KEIN zu Hause und auf seinem warmen Ofen hat sich ein listiger Fuchs breit gemacht und spuckt große Töne und lässt es sich gut gehen. Weder die Hunde noch der Wolf, noch der Bär vermögen diesen zum Parasiten verkommenen listigen Gesellen zu verjagen… Weder Untertänigkeit einem starken Führer gegenüber, weder Flucht und Kampf, weder Beharrlichkeit, Stärke und Winterschlaf haben dem Menschen geholfen! Nur der dreimalige Weckruf des Hahnes mit seiner Sense und seinen roten Stiefeln helfen in unserem Märchen. Die beste Lösung ist auch immer die einfachste? Ich weiß es nicht. Vielleicht werden wir eines Tages die ganze Wahrheit einfach in der BILD-Zeitung lesen, wir werden aufwachen, lachen und einfach beginnen zu leben: OHNE all den Schwachsinn und die Angstmacherei, ohne all die sinnlosen Hinterlistigkeiten des Lebens noch eines Blickes zu würdigen.

Irina Jacobson: „Das Leben mit der Kraft...“ S. 313

Das Hasenhüttchen – ein russisches Märchen, um bewusst zu werden

Es waren einmal ein Fuchs und ein Hase. Der Fuchs wohnte in einem Haus aus Eis und Schnee, 
der Hase in einem Häuschen aus Stroh und Holz. Da prahlte der Fuchs gegenüber dem Hasen:
„Ich habe ein helles, funkelndes Haus und du ein dunkles!“ Der Sommer kam und das Haus aus
Eis und Schnee schmolz. „Häslein, lass mich ein“, bat der Fuchs den Hasen, „und wenn es nur 
auf den Hof wäre.“ „Nein, Fuchs, ich lasse dich nicht ein. 
Warum hast du mich gefoppt?“ Da bat der Fuchs noch eindringlicher, und der Hase lies ihn auf 
seinen Hof. Am anderen Tag bat der Fuchs wieder:
„Häslein, lass mich auf dein Trepplein.“ „Nein, ich lasse dich nicht auf mein Trepplein. 
Warum hast du mich gefoppt?“ Der Fuchs flehte und bat, der Hase willigte ein und lies den 
Fuchs auf sein Trepplein. Am dritten Tag bat der Fuchs abermals: „Häslein, lass mich in dein Hüttlein.“ 
„Nein, ich lasse dich nicht ein. Warum hast du mich gefoppt?“ Der Fuchs flehte und bat und 
der Hase lies in auch in das Hüttlein. Der Fuchs kroch auf die Bank, der Hase auf den Ofen. 

Am vierten Tag bat der Fuchs aufs neue: „Häslein, Häslein, lass mich zu dir auf das Öfchen.“ –
„Nein ich lasse dich nicht auf mein Öfchen. 
Warum hast du mich gefoppt?“ Der Fuchs flehte und bat und erreichte sein Ziel. 
Der Hase lies ihn auch auf den Ofen.
Ein Tag verstrich, ein zweiter. Der Fuchs versuchte den Hasen aus der Hütte zu vertreiben. 
„Scher dich fort, Scheelauge! Ich will nicht mit dir leben.“ So jagte er ihn hinaus.
Der Hase kauerte sich hin, weinte und schluchzte und wischte mit dem Lauf die Tränen fort.
Liefen zwei Hunde vorüber. „Wau, wau, wau! Häschen, warum weinst du?“ – „Wie sollte ich 
nicht weinen? Ich hatte ein Haus aus Stroh und Holz und der Fuchs hatte eins aus Eis. 
Der Frühling kam, dem Fuchs schmolz seine Hütte. Da hat der Fuchs sich bei mir eingeschlichen 
und mich vor die Tür gesetzt.“
„Weine nicht“, sprachen die Hunde, „wir werden ihn hinauswerfen.“ – „Nein, den werft ihr nicht hinaus.“
„Doch, wir werfen ihn hinaus.“ Sie liefen vor das Hüttlein. „Wau, wau, wau! Fuchs, scher dich raus!“ 
Der Fuchs aber antwortete vom Ofen herab: 

„Wenn ich rauskomm, 
wenn ich rausspring, 
dann fress ich euch mit Haut und Haaren!“

Die Hunde bekamen es mit der Angst und liefen davon. 

Nun hockte das Häschen wieder da und weinte. Lief ein Wolf vorüber: „Häschen, warum weinst du?“ 
– „Wie sollte ich nicht weinen, grauer Wolf? Ich hatte ein Haus aus Stroh und Holz und der Fuchs 
hatte eins aus Eis. Der Frühling kam, dem Fuchs schmolz seine Hütte. Da hat der Fuchs sich bei mir 
eingeschlichen und mich vor die Tür gesetzt.“

„Weine nicht Häschen“, sprach der Wolf, „ich werde ihn hinauswerfen.“ – „Nein, den wirfst du nicht hinaus, 
das haben schon die Hunde versucht und nicht geschafft. Du wirst es auch nicht schaffen.“ – 
„Doch, ich werfe ihn heraus.“ 
Der Wolf lief an die Hütte und heulte mit schrecklicher Stimme: „Uüi, Uüi! Fuchs, scher dich raus!“ 
Der aber rief vom Ofen herab: 

„Wenn ich rauskomm, 
wenn ich rausspring, 
dann fress ich dich mit Haut und Haaren!“ 

Der Wolf bekam es mit der Angst und lief davon. Nun saß das Häschen wieder da und weinte. 
Kam ein alter Bär des Wegs. „Häschen, warum weinst du?“

„Wie sollte ich nicht weinen, lieber Bär? Ich hatte ein Haus aus Stroh und Holz und der Fuchs hatte
eins aus Eis. Der Frühling kam, dem Fuchs schmolz seine Hütte. Da hat der Fuchs sich bei mir 
eingeschlichen und mich vor die Tür gesetzt.“

„Weine nicht Häschen“, sprach der Bär, „ich werde ihn hinauswerfen.“

„Nein, den wirfst du nicht hinaus. Das haben schon die Hunde versucht und nicht geschafft, 
der graue Wolf hat es versucht und nicht geschafft und du wirst es auch nicht schaffen.“
„Doch, ich werfe ihn hinaus!“ 
Der Bär lief an die Hütte und brummte: „Rrr, rrr! Fuchs, scher dich raus!“ Der aber rief vom Ofen herab: 

„Wenn ich rauskomm, 
wenn ich rausspring, 
dann fress ich dich mit Haut und Haaren!“ 

Der Bär bekam es mit der Angst und lief davon. Wieder hockte das Häschen da und weinte. 
Kam ein Hahn des Wegs, trug eine Sense. 

„Kikeriki, Häschen, warum weinst du?“
„Wie sollte ich nicht weinen, lieber Hahn? Ich hatte ein Haus aus Stroh und Holz und der Fuchs 
hatte eins aus Eis. Der Frühling kam, dem Fuchs schmolz seine Hütte. Da hat der Fuchs sich bei 
mir eingeschlichen und mich vor die Tür gesetzt.“

Gräme dich nicht, Häschen. Den Fuchs werfe ich dir hinaus.

„Nein, den wirfst du nicht hinaus. Das haben schon die Hunde versucht und nicht geschafft, 
der graue Wolf hat es versucht und nicht geschafft, der alte Bär hat es versucht und nicht geschafft, 
und du wirst es schon gar nicht schaffen.“

„Doch, ich werfe ihn hinaus.“ Der Hahn lief an das Hüttlein.

„Kikeriki!
Ich habe rote Stiefel an.
Ich bin ein starker Sensenmann.
Jetzt komm ich heran,
um den Fuchs zu versohlen
und vom Ofen zu holen.“

Der Fuchs hörte das, erschrak und sagte: „Ich ziehe mich nur an.“ 

Wieder krähte der Hahn. 

„Kikeriki!
Ich habe rote Stiefel an.
Ich bin ein starker Sensenmann.
Jetzt komm ich heran,
um den Fuchs zu versohlen
und vom Ofen zu holen.“

Der Fuchs sagte: „Ich ziehe nur den Pelz über.“

Da krähte der Hahn zum dritten mal.

„Kikeriki!
Ich habe rote Stiefel an.
Ich bin ein starker Sensenmann.
Jetzt komm ich heran,
um den Fuchs zu versohlen
und vom Ofen zu holen.“

Der Fuchs bekam einen Schreck, sprang vom Ofen herab, klemmte den Schwanz zwischen seine 
Beine und lief davon.

Das Häschen und der Hahn aber zogen zusammen und lebten in Frieden bis an ihr Ende.



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