Heilung zur Selbstermächtigung: die Initiationskraft der Blaumeise Aegithalos

Heilen ist eine Fähigkeit, die nach der Trennung entwickelt wurde, vor welcher sie unnötig war. Wie alle Aspekte des Glaubens an Raum und Zeit ist sie vorübergehend. Solange jedoch die Zeit anhält, wird die Heilung als ein Schutzmittel benötigt. Das rührt daher, dass Heilung auf Nächstenliebe beruht und Nächstenliebe eine Art ist, die Vollkommenheit eines anderen wahrzunehmen, auch wenn du sie in dir nicht wahrnehmen kannst.

— EKIW: 2; VI:5: 1-4

In großer Dankbarkeit und tief berührt möchte ich mit diesem Beitrag eine universelle Heilkraft vorstellen, die sich mir als „Initiationskraft“ zu erkennen gab. Ich habe sie vom 15.01.2005-27.01.2005, vor nun beinahe 16 Jahren im Auftrag der Göttin hergestellt. Sie wurde von mir einfach „Aegithalos“ genannt, obwohl die Blaumeise nicht zu den Schwanzmeisen gezählt wird, die auf diese Weise bezeichnet werden. Ihr richtige Name wäre daher Parus caeruleus, penna. In dieser Zeit, in der unzählige Menschen oft nicht ganz freiwillig beginnen darüber nachzudenken, wie sie ihr Leben anders gestalten können, kann die selbstbestimmte Einnahme genau dieser großen Heilkraft helfen, nach Innen zu schauen, um vielleicht sogar vollkommen neue, aus dem Herzen kommende Wege beschreiten zu dürfen. Doch bevor ich diese wunderbare Kraft vorstelle, möchte ich noch berichten, wie es dazu kam, dass ich einen so speziellen Auftrag der Göttin bekam:

Im Auftrag der Göttin

Eigentlich sollte der Wecker um 5 Uhr klingeln, denn ich wollte pünktlich um 10 Uhr in Berlin sein. Nun war es schon nach 6 Uhr und ich hatte keinen Wecker gehört. Bedeutete dies etwa, dass ich lieber nicht nach Berlin fahren sollte? Es war das Wochenende des Tages der Deutschen Einheit im Jahre 2003. Viele Menschen wollten diesen Tag gerade in Berlin erleben und ich hatte trotzdem in der Nähe ein Hotelzimmer bekommen, was ich als gutes Zeichen für mich gedeutet hatte. Die Verreibung der Alge, Fucus vesiculosus, war angekündigt worden und ich wollte so gern einmal in meinem Leben an einer großen Verreiberunde mit erfahrenen Verreibern teilnehmen. Ich hatte extra einen großen Mörser gekauft, der pünktlich bei mir eingetroffen war. Die Alge war in den vorhandenen Verreibetexten als wichtiges Mittel für unsere Zeit angekündigt worden. Und nun? Mit Sicherheit würde ich zu spät kommen Weimar – Berlin-Charlottenburg, dann die richtige Straße finden…es sah alles ziemlich ungünstig aus…Doch nachdem ich mich auf den Weg gemacht hatte und 5 Minuten vor 10.00 Uhr die Treppe zum Seminarraum in der Mommsenstraße in Berlin hinaufstieg, konnte ich es kaum selber glauben: Ich war pünktlich angekommen.

Was würde die Verreibung der Alge in so einer großen Gruppe zu Tage bringen? Über 50 Verreiber aus allen Teilen Deutschlands waren angereist. Würde ich hier einen Teil meiner Seelenfamilie wiederfinden, nach der ich mich immer gesehnt hatte? Und dann kam wieder einmal alles ganz anders, als wir vermutet hatten. Die Alge wollte nur 2 Stufen verrieben werden. Normalerweise werden homöopathische Mittel 4 und auch ausnahmsweise 5 Stufen verrieben, wobei eine Stufe eine Stunde lang in 6 Runden verrieben wird. Die erste Stufe steht bei herkömmlichen Mitteln für die körperliche Ebene der Kraft, die zweite Stufe dann für die emotionale, die dritte Stufe für die geistige Ebene. In der vierten Stufe kommen wir dann an die wesenhaft-seelische Lösungsebene heran. Unser Mittel, die Alge, Fucus vesiculosus, sollte nun auf der Ebene des emotionalen Konfliktes wirksam sein und uns so als Schicksalskraft helfend die Augen für unsere menschlichen Umweltsünden öffnen. Und weil für eine kleine Gruppe im Anschluss an die Alge die Verreibung einer Spinne geplant war, wurde nun diese Verreibung im Sinne der Anfrage an unser aller Schicksal vorverlegt, und wir alle würden in den noch verbleibenden zwei Tagen die Wolfsspinne Tarentula hispanica verreiben. Und für mich sollte diese Verreibung wirklich eine mein Schicksal bestimmende Erfahrung werden.

Damals wusste ich noch nichts von der großen weiblichen Kraft der Spinnen. Ich hörte nur viel Erschreckendes: Gnadenlos würde sie alle verschütteten Themen unseres Lebens aus dem Keller holen und uns damit mit aller Macht konfrontieren. Wir alle machten uns auf Einiges gefasst. Also war ich zur Spinnenverreibung nach Berlin gekommen. Scheinbar gab es etwas, was ich in meinem Keller noch in Ordnung bringen sollte. Ich rieb, bereit mich allem zu stellen, was auf mich zukommen würde. Und dann wurde es draußen plötzlich mitten am Tag tiefschwarz. Der Himmel zog sich eilig zu und die plötzliche Dunkelheit im Raum erschien wie ein Omen. Alle rieben konzentriert. Und unverhofft öffnete sich ein Fenster in den dunklen Wolken und lies goldenes Sonnenlicht einzig auf mich und meinen Mörser leuchten und ich wurde gleichzeitig während des Reibens in unendlich großer Liebe gebadet, wie ich es seither nie wieder erleben durfte. All das Spektakuläre, Unheimliche war für mich nicht eingetroffen. Ich wurde belehrt, WAS Liebe vermag. Es war so einfach und klar. NICHTS, was wir aus Liebe taten, konnte schlecht sein, und ich verstand, dass eigentlich ALLES auf der Erde aus Liebe geschah. Wie einfach und wie wunderbar! Und dennoch blieb etwas für mich unverständlich: Wieso hatte ich allein so ein glückliches Lichterlebnis, wohin gegen alle Anderen tief in ihrem Keller mit Dunkelheit verbundene Erlebnisse hatten. War denn nichts in meinem Keller zu bearbeiten? Der Seminarleiter ging davon aus, dass bei mir die Spinne nicht „ankam“. Und was sollte ich davon halten? Nach dieser Verreibung versuchte ich meine Erlebnisse mit den Anderen zu teilen, aber das schien unmöglich. Wir sprachen in diesen Augenblicken verschiedene Sprachen, waren in anderen Welten zu Hause und mein Liebeserlebnis blieb ungeteilt. Viel später erst erfuhr ich über diese Spinne, dass sie auch das Thema der Kommunikation trägt und noch ahnte ich nicht wie sehr der Spinne an Kommunikation gelegen war.

Als ich am nächsten Nachmittag nach der C4-Verreibung wieder in meinem Auto saß – Spinnen werden immer bis C5 verrieben und wir sollten alle zu Hause diese Verreibung jeder allein beenden – begann die Spinne zu mir zu sprechen: Sie bat mich in Liebe meinem Weg zu vertrauen. Ich sollte der Heilung des Weiblichen weiterhin dienen. Deshalb sei ich in Berlin gewesen, um dies zu erkennen und diesen Auftrag zu bekommen. Ich würden auch einige andere Mittel herzustellen haben, als in der Homöopathie bisher gebräuchlich und dies seien ganz alte und wiederum neue, weibliche Heilmittel. Ich würde sie alle in meiner Nähe finden. Das alles hörte sich für mich recht unglaublich an. Auf der Autobahn fahrend und mich mit einer Spinne unterhaltend kam mir das alles mehr als seltsam vor. Doch ich war fest entschlossen, meinen Beitrag für die Heilung der Weiblichkeit auf Erden zu leisten.

In den nächsten Tagen verrieb ich die Tarantel zu Ende und hoffte auf etwas mehr Frieden in Bezug auf meine zukünftige Arbeit. Ich erkannte, dass alle Spinnen sehr weibliche Kräfte sind und dass sie eine große Liebe für das Leben in sich tragen. Die Tarantel war eine exotische Spinne, die in unseren Breiten ohne Pflege nicht überleben würde. Ich würde später noch einmal eine Spinne verreiben, die gemeinsam mit mir in meinem Haus lebt, ganz nach dem Vorbild von Paracelsus, der erklärte, dass die Heilmittel immer in unserer Nähe sind. Doch das konnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen.

— Manuskript: „Die heiligen Kräfte der Göttin“: Irina Jacobson

An dieser Stelle ist es sinnvoll, einmal detaillierter den Prozess einer homöopathischen Verreibung zu beschreiben. Es bedeutet immer, dass wir uns liebend einer Kraft hingeben, die größer als unser Selbst ist. Es sind die Kräfte des Lebens, mit denen wir in Kontakt treten. Daher habe ich – im Gegensatz zu den üblichen Vorschriften – meine Heilmittel über mehrere Tage und sogar Wochen behutsam erspürend entborgen. Da jeder Mensch verschieden ist, wird er auch diesen Kräften gegenüber Erfahrungen machen, die sich von den Erfahrungen anderer Menschen unterscheiden. Dennoch war ich immer bemüht, diesen Prozess so objektiv wie möglich zuzulassen. Meine Lebenserfahrung und mein Wissen über Homöopathie sind wie bei anderen Menschen auch, begrenzt. So entstehen bei jeder Verreibung Mittelbilder, die natürlich niemals das gesamte Spektrum der zu uns sprechenden Kraft erfahrbar werden lassen können, was nicht bedeutet, dass das homöopathische Heilmittel nicht über dieses erfahrene Spektrum hinaus wirksam sein kann. Manche Protokolle umfassen bis zu 150 Seiten, die ich hier nicht vollständig wiedergeben kann, weil sie in Zusammenhänge hineingehen, die zum Einen das Thema dieses Beitrages sprengen würden und die zum Anderen auch persönliche Erfahrungen sind, die, um verständlich zu werden noch vielfacher Erklärungen meinerseits bedürften. Dennoch sind die hier angeführten Beispiele wichtig, um das Mittel näher zu erklären. Ich habe festgestellt, dass während einer Verreibung eigentlich alles wichtig ist, doch dies aufzuschreiben wäre keinesfalls möglich, geschweige denn sinnvoll.

Während einer Verreibung nehme ich praktisch einen anderen Blick auf das Leben wahr, als es sonst meine Natur ist. Wenn in den Katzenmilchtexten zum Beispiel viel über die sexuelle Abhängigkeit der Frau gesprochen wird, bedeutet dies nicht, dass es ja umgekehrt auch die entsprechende Abhängigkeit des Mannes gibt, ebenso wenig wie es bedeutet, dass sich Menschen in ihrer so gelebten Sexualität auch sehr glücklich und bereichert fühlen können und sollen. So ist die Katzenmilch Lac felinum (6) ist ein großes Heilmittel für fehlgeleitete Sexualität, sowie es auch ein Unabhängigkeitsmittel ist und es hat sich als ein sehr wichtiges Heilmittel für die Zukunft der Menschheit zu erkennen gegeben.

Meine Frage bei meinen Verreibungen war IMMER die Frage nach der Selbstermächtigung des Menschen. Sie zu stellen ist unabdingbar, wenn die Menschheit weiterhin existieren soll. Und damit ist es für mich eine Frage, die sich jeder Heiler und jeder Heilung Suchender stellen sollte. Es gibt keine Heilung ohne die Frage nach dem Preis! Diese Selbstermächtigung als Lebensziel ist für mich auch der Sinn jeder Heilung. Es macht keinen Sinn, einen Menschen für ein wahnsinniges System wieder funktions- und eingliederungsfähig zu machen, auch nicht mittels Homöopathie. Das ist KEINE Heilung, das ist Teilnahme am magischen Verstrickungssystem. Schon Hahnemann definierte Gesundheit mit dem sinnerfüllten Integriertsein innerhalb eines sozialen Umfeldes. Davon können wir heute nur träumen. Unser soziales System ist im Begriff sich selbst zu zerstören. Können wir es sterben lassen? Teure, lebensverlängernde Maßnahmen am sterbenden Krebspatienten sind für alle Beteiligten immer eine sinnlose Qual. Die Frage an sich als Heiler zu richten auf welcher Seite man hier steht, wäre in so einer Zeit angemessen. Helfe ich Qualen zu verlängern oder bin ich ein Teil des Neuen, sich gerade inkarnierenden Lebendigen? Wir dürfen als zu Heile lernen, die Frage nach unserer Lebensaufgabe, nach der Aufgabe des Menschseins zu stellen. Und wir werden auch noch die Frage nach unserer Aufgabe für die Erde zu stellen lernen. In dieser Zeit in der wir leben ist Gesundheit nicht anders erreichbar.

— Manuskript: „Die heiligen Kräfte der Göttin“: Irina Jacobson

Hier nun ein Auszug aus meinem Verreibeaufzeichnungen der Meisenfeder.

Parus caeruleus, penna, syn. Aegithalos: Von den von mir eingesammelten Federn (meine Katzen hatten an diesem Tag eine Blaumeise ins Haus gebracht)nehme ich eine leicht blau eingefärbte Flügelfeder. Vorher bin ich oft aus meinem Heilzimmer hinein und hinaus “geschwirrt”, weil mir noch dies und das einfiel. Die Lebendigkeit und Energie der Blaumeise sind anwesend. Nun verreibe ich die erste Runde C1: Die Feder lies sich, obwohl sie eine Kielfeder war, relativ leicht mit dem Milchzucker verbinden. Körperlich kamen wieder die ziehenden Schmerzen im Uterus dazu, allerdings ohne emotionale Hintergründe. Emotional fühle ich mich recht gut. Daneben hatte ich unvermittelt eintretende Hitzewellen, bis in den Kopf hinein ziehend. Beim Schaben flogen wieder Funken und ich nahm einen leichten Brandgeruch wahr. 16.01.2005, gg. 15.00 Uhr C1, Runde 3 u.4: Es ist die körperliche Ebene der Kraft. Ich beginne einen recht unangenehmen Schweißgeruch an mir wahrzunehmen. Das Feuer, welches in uns arbeitet, und mit dem wir lernen sollen umzugehen.

Die gesamte C2 scheint seelisch und kollektiv emotional gelöscht, und dafür erst einmal am physischen und psychischen Selbsterhalt interessiert zu sein. Es wird rational “empfunden“, weil das allein sinnvoll erscheint. Es geht wohl vorrangig um Schmerzvermeidung, dem Ausweichen der C2.

19.01.05: gg. 0.30 Uhr: C3, Runde 4: Ich hatte nach dem Unterrichten noch einen Film von 3sat begonnen anzusehen. “Auf Wiedersehen”. Ich konnte ihn nicht zu Ende anschauen, weil es das Thema eines verheirateten Mannes und seiner Liebe zu einer anderen Frau war. Es war unendlich quälend. Ist das auch das Thema der Blaumeise? Das, was wir mit unserer Seele lieben und, was wir in unserem sozialen Gefüge leben und lieben sollten und dürfen. Es ist die Seelenebene des Konfliktes unendlich vieler Liebesgeschichten. Auch Romeo und Julia durften und konnten ihre Liebe nicht leben, wie viele andere auch. Vor und während des Reibens fühle ich mich unendlich schwach, wie nach langer, langer Krankheit. Als ich nach Hause kam und eine Mandarine aß, verschluckte ich mich etwas und bekam daraufhin einen Hustenanfall, wie ich ihn in dieser Heftigkeit noch nie erlebt habe. Fast glaubte ich zu ersticken. Ursache und Wirkung standen in keinem Verhältnis zueinander. Ein Asthma – Mittel als Folge emotionaler Unterdrückung?

Während der Verreibung begegnen mir viele „Vogelmenschen“. Körperlich sind es eher grazile Menschen, die sehr lebendig und dadurch manchmal wie kindlich wirken. Runde 6, C4, gg. 0.50 Uhr: Schon vor dem Reiben wird mein Kopf ganz heiß, wie so häufig während dieser Verreibung. Werden meine Kopfschmerzen und meine Migräne nun verbrannt? Während des Reibens wird mein Kopf klar, aber meinem Körper wird zu kalt, ich friere: ein Zeichen, dass die C4 nicht die letzte Stufe ist.

In der ersten Runde C5 kommt die Fuge aus dem Deutschen Requiem von Fanny Hensel (geb. Mendelssohn) zu mir: “Wir leiden um unsrer Sünden willen”. Die Größe und Schwere dieser Musik rührt vor allem gerade aus der Bigotterie der Mendelssohnschen Familie, die zum Christentum übergetreten war und dennoch weiterhin die jüdische Tradition an die Frauen weitergab: “Der erste Beruf einer jüdischen Frau, ist die Familie!” sagte der Vater zu Fanny, als sie ihm zum Geburtstag eine Komposition von sich schenkte. Nur Felix durfte diese Begabung auch in der Öffentlichkeit leben. Fanny ist in Deutschland niemals öffentlich aufgetreten! Der Vater, der seine Tochter opfert? Fanny ist an plötzlichen Gehirnblutungen gestorben als sie 44 Jahre alt war. Sie war wohl auch eine Vogelfrau, hatte den kleinen Buckel ihres Großvaters Moses geerbt. Geht es der Kraft hier um ein Seelenkollektiv mit höherer Aufgabe, den gesellschaftlichen Normen entgegen wirkend, nur nach den Prinzipien der Liebe handelnd? Ich schließe die zweite Runde gleich an: Während des Reibens scheint draußen die Sonne und der Himmel zeigt sich blau. Mir wird warm. Die weibliche Kreativität. Das Thema von Vater und Tochter. Vielleicht sogar der Scharlach (wahrscheinlich ist es das entsprechende homöopathische Antwortmittel, da jede Kinderkrankheit auf Unterdrückung der natürlichen Lebenskraft unserer Kinder beruht und Scharlach bezeichnender Weise während der Verreibung in meinem Umfeld auftrat). Alles, das sind Themen des Aegithalos C5 – große Kollektivthemen also.

Gg. 23.45 Uhr, 24.01.05: C6, Runde1: “Ich bin die Auferstehung und das Leben!”, sagt die Kraft zu mir. Dieser Satz ist ja nicht neu. Aber weiter soll ich ihn nicht sprechen und aufschreiben. Hier geht es nicht um den Glauben. Bin ich mit der Christus-Energie verbunden? Es ist eine große, liebende Kraft, die ich erspüre.

27.01.2005: Gg. 0.50 Uhr: C6, Runde 6: Genau um 1.00 Uhr ist sie vollendet, beginne ich niederzuschreiben, was sich in der Zukunft vielleicht bestätigt. Diese Kraft ist die rechte Tat.  Aegithalos, als das rechte Maß im Tun. Diese Kraft können wir dann nehmen, wenn wir in Demut zu dienen in der Lage waren und wir nun das Gespür für kraftvolles und sinnvoll selbstbestimmtes Tun brauchen. Diese Kraft erdet, schenkt Feuer, schenkt den Überblick. Die kleine Blaumeise, die uns auf die Erde zurückbringt. Der Ausstieg aus allen Programmierungen. Mit diesen Kräften können wir systemische Verstrickungen in ein neues, dem Leben und der Erde dienendes Verbundnetz umdeuten. Jeder Einzelne erhält hier die Legitimation zur “liebenden” Tat für das Ganze.

Es ist ein heiliger Moment in der Geschichte der Homöopathie, der Heilkunst und der Erde. Etwas vollkommen Neues wird hier möglich: Die Verheißung auf ewiges (gelebtes) Leben. Das Leid wird hier durch legitimiertes Tun beendet.

Und Aegithalos IST die Kraft der Selbstermächtigung, auch für den Heiler und vielleicht zuallererst für ihn. Es ist die Heilkraft aus dem Herzen die hier gerufen wird. Nicht die Heilkraft nach Vorgaben der klassischen Homöopathie, der prozessorientierten Homöopathie oder wie auch immer sich die verschiedenen Richtungen innerhalb jeder Heilkunst nennen mögen. Sie alle haben ein System, dem sie dienen. Wann aber dienen wir dem Menschen und seiner Erde? Sie IST der Phönix, der aus der Asche unserer Zeit nach einer Neugeburt verlangt. Wenn wir das Verreibungsprotokoll verfolgen können wir hier im Ansatz eine Idee davon erhalten, dass unser Schicksal und die Gesellschaft mit ihren Normen sich wie nicht miteinander vereinbar gegenübertreten. Wir können nun höhere Kräfte um Hilfe anflehen oder ganz akribisch den Regeln der Zeit folgen und am Ende wird sich das Leben darin verbraucht haben. Aegithalos stärkt in uns die Begabung mit unserem Schicksal aus dem Herzen heraus in Demut und Selbstverantwortung umzugehen. Das ist Lebenskunst pur. Und damit ist es die höchste Kunst, die wir als Menschen jemals vermögen auszudrücken: Lebendig und nochmals lebendig zu sein. Danke

— Manuskript: „Die heiligen Kräfte der Göttin“: Irina Jacobson

Aegithalos steht momentan in vier Potenzen zu Verfügung und ist für jeden Menschen empfehlenswert, der seinem Leben eine neue, erfüllende Richtung geben möchte: 

  • Aegithalos C 12 (6) – BW 11.200
  • Aegithalos C 22 (6) – BW 13.500
  • Aegithalos C 33 (6) – BW 44.000
  • Aegithalos C 55 (6) – BW 404.000

Über die von mir im Anschluss eingefügte Beschreibung der Wasserübertragung sollte nach kontemplativer Anfrage der geeigneten Potenz, über die höchst erreichbare göttliche Ebene genau nach Vorschrift eingenommen werden. Erfahrungsberichte über mein Kontaktformular sind unbedingt willkommen und erwünscht.

Eine wichtige Frage

Meine Heilmittel habe ich in Liebe für uns hergestellt, deshalb wird es auch Fragen geben, wie man an sie gelangen kann und vielleicht auch, welche Mittel denn die geeigneten wären. Über meine Website bin ich immer gern bereit, über die göttliche Ebene beratend bei der Mittelwahl zu helfen. Es gibt eine sehr einfache Möglichkeit, die Kraft der Heilmittel zu sich zu rufen. Dies kann mit Hilfe des Wassers geschehen. Wasser ist intelligent und übernimmt gern die  Übertragung von feinstofflichen Informationen. Hier braucht es ein Wasserglas mit durchsichtigem Boden und etwas, wenn möglich, lebendiges Wasser. Einfaches Leitungswasser sollte vorher durch kräftiges Umrühren mit einem Holzstäbchen oder Kunststofflöffel (bitte kein Metall verwenden!) belebt werden. Nun stellt man das etwa zu einem Drittel gefüllte Wasserglas auf ein Blatt Papier, auf welchem vorher die genaue Mittelbezeichnung und die dazugehörige Potenz geschrieben wurde. Jetzt kann das Wasser die Information „lesen“ und in sich aufnehmen. Im morphogenetischen Feld sind die Heilinformationen für meine Mittel gespeichert und so hat das Wasser Zugriff auf diese Energie. Man wartet eine kleine Weile, vitalisiert wieder durch Umrühren ohne Metall, und kann dann einen kleinen Schluck von diesem Wasser langsam trinken – es ist gut, die Flüssigkeit nicht sofort hinunterzuschlucken. Erstaunlicher Weise sind die mit Wasser übertragenen Heilkräfte in ihrem Wirkspektrum auf unser Bewusstsein noch kräftiger, als herkömmlich materielle Gaben! Den Rest des Wassers gießt man am besten auf seine Blumen, denn auch die Pflanzen fühlen mit uns. Bei homöopathischen Gaben ist es wichtig, niemals zu viel einzunehmen, weil man sonst leicht in eine zu Beginn des Buches beschriebene Arzneimittelprüfung hineingeraten kann. Deshalb bitte wirklich nur einen einzigen Schluck nehmen oder einen Globulus. Falls man nun deutlich merkt, dass einem gerade dieses Mittel sehr gut getan hat, sollte man nicht gleich bei der ersten Verschlechterung des Befindens erneut das Mittel einnehmen. Oft ist es so, dass bei richtig verriebenen Heilmitteln zu Beginn eine spontane Besserung eintritt und danach leichte Symptome wieder auftauchen. Ich bezeichne diese sofortige Besserung als das Heilversprechen der Kraft und die danach folgenden Reaktionen als die eigentliche Heilarbeit des Körpers, der ja nun über die homöopathische Gabe Informationen erhalten hat, wie er sich heilen kann. Also: Bitte Geduld mit sich und den Kräften lernen und üben!

— Irina Jacobson: „Heilen mit der Seele

Dieses Video passt ausgezeichnet zum Thema der Blaumeise und ihrem Lebensmut.

 

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