Ich kann der Welt, die ich sehe, entrinnen

Im Gedanken für den heutigen Tag ist der einzige Ausweg aus der Angst heraus enthalten, der jemals zum Ziel führen wird. Nichts anderes wird gelingen; alles andere ist bedeutungslos. Aber auf diesem Weg kannst du nicht scheitern. Jeder Gedanke, den du hast, bildet ein Segment der Welt, die du siehst. Es sind demnach deine Gedanken, mit denen wir arbeiten müssen, wenn deine Wahrnehmung der Welt verändert werden soll.

– Lektion 23, EKIW

Unsere 3-D-Welt unterliegt den Gesetzen der Projektion, und ist daher aus Sicht des Lebens aus Träumen „gemacht“. Die Ursache der Welt, die wir wahrnehmen sind immer unsere Gedanken. Dies hängt mit der Macht unserer geistigen Fähigkeiten zusammen, die wir in diesem Fall unangemessen anwenden. Sehen wir Kriege und Leid, sind diese ursächlich auf unsere lieblosen Gedanken zurückzuführen. Bereits William Shakespeare (1564-1616) hat sein Publikum vor 500 Jahren in seinem legendären Theaterstück „Der Sturm“ darauf hinweisen wollen, wobei in unserer heutigen Zeit das „Fest“, von dem der Dichter (im Zitat unten) spricht, tatsächlich seinem Ende zugeht.

“ Seid guten Mutes! Das Fest ist jetzt zu Ende: unsere Spieler, Wie ich Euch sagte, waren Geister und sind aufgelöst in Luft, in dünne Luft. Wie dieses Scheines lockrer Bau, so werden die wolkenhohen Türme, die Paläste, die hehren Tempel, selbst der große Ball, Ja, was daran nur teil hat, untergehn; und wie dies leere Schaugepräng erblasst, Spurlos vergehn. Wir sind aus solchem Stoff wie der zu Träumen, und dieses kleine Leben umfasst ein Schlaf.“

– W. Shakespeare: „Der Sturm“ (Akt 4, Szene 1)

In diesem Video von Heike Michaelsen beginnt ab 14:00 eine Heilmeditation für unsere innere Heilung. DANKE, Heike, für dieses wundervolle Video.

2. Wenn die Ursache der Welt, die du siehst, Angriffsgedanken sind, dann musst du lernen, dass es diese Gedanken sind, die du nicht willst. Es hat keinen Sinn, über die Welt zu jammern. Es hat keinen Sinn, zu versuchen, die Welt zu verändern. Sie ist nicht imstande, sich zu verändern, weil sie bloß eine Wirkung ist. Hingegen hat es in der Tat einen Sinn, deine Gedanken über die Welt zu ändern. Damit veränderst du die Ursache. Die Wirkung wird sich von selbst verändern.
3. Die Welt, die du siehst, ist eine rachsüchtige Welt, und alles in ihr ist ein Symbol der Rache. Jede deiner Wahrnehmungen der »äußeren Wirklichkeit« ist eine bildhafte Darstellung deiner eigenen Angriffsgedanken. Da kann man durchaus fragen, ob man das »sehen« nennen kann. Ist »phantasieren« nicht ein besseres Wort für einen solchen Vorgang, und ist nicht Halluzination ein angemessenerer Begriff für das Ergebnis?
4. Du siehst die Welt, die du gemacht hast, aber du siehst dich selbst nicht als den Bildermacher. Du kannst nicht vor der Welt gerettet werden, aber du kannst ihrer Ursache entrinnen. Das ist es, was Erlösung bedeutet, denn wo bleibt die Welt, die du siehst, wenn ihre Ursache verschwunden ist? Die Schau hält bereits einen Ersatz für alles bereit, was du jetzt zu sehen vermeinst. Liebreiz kann deine Bilder erhellen und sie so verwandeln, dass du sie lieben wirst, obwohl sie aus Hass gemacht wurden. Du wirst sie nämlich nicht alleine machen.

– Lektion 23, EKIW

 

 

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