Ich vertraue in diese Welt?

Der wirkliche Sinn und Zweck dieser Welt ist, dass sie zur Berichtigung deines Unglaubens genutzt wird. Du kannst die Wirkungen der Angst nie selber kontrollieren, weil du die Angst gemacht hast und an das glaubst, was du gemacht hast. Von der Haltung her – wenngleich nicht vom Inhalt – gleichst du also deinem SCHÖPFER, DER vollkommenen Glauben in SEINE Schöpfungen setzt, weil ER sie schuf. Der Glaube erzeugt das Akzeptieren von Existenz. Das ist der Grund, weshalb du glauben kannst, was kein anderer für wahr hält. Für dich ist es wahr, weil es von dir gemacht wurde.

– EKIW: 1; VI: 4

In diesem Beitrag werden im Anschluss Auszüge aus dem Kapitel „Ich vertraue in diese Welt“ des im November 2020 erschienenen Buches „Das Drehbuch deines Lebens“ zitiert. Die Frage des Vertrauens in eine Welt voller Vorschriften und Verbote wird für alle Menschen in dieser Zeit  immer wesentlicher. Wie in weiser Voraussicht bereits durch die Channelings der „40 Tage und Nächte mit Jesus“ auf diesem Blog wertvolle Hilfe und Hinweise angeboten wurden, soll ein weiterer Beitrag ebenso darauf hinweisen, dass wir sehr wohl voller Vertrauen sein können und sollen. Doch dieses wird mit der Beschäftigung aller in dieser Umbruchzeit auftauchenden äußeren Problemen sicher genau ins Gegenteil umschlagen. Für viele Menschen ist es eine Zeit in welcher sie ihr bisheriges Vertrauen in die Welt des Monopolkapitals und Imperialismus überprüfen müssen, die selbstverständlich noch nie die Absicht hatte sich an die Gesetze einer so schön in ihren Verfassungen beschworenen „Freiheitlich demokratische Grundordnung“ zu halten. Vielen Menschen ist auf Grund einer schleichenden und damit unbemerkten Programmierung bisher nicht bewusst geworden, dass der materielle Überfluss billigster ungesunder Lebensmittel auf Kosten der ärmsten Länder der Welt und unserer Mutter Erde, die Medien und Nachrichtenlandschaft, der Konsumrausch ansich mit wahrer Demokratie und echter Freiheit rein gar nichts zu tun haben. Im Blogbeitrag „Weiße Rosen in Weimar…“ kann man im aufgezeichneten Livestream des 1. Mai in der Innenstadt von Weimar viele enttäuschte Menschen beobachten, die glauben, dass sie den seit langem vorbereiteten Kurs der Regierung durch friedliche Demonstrationen ändern könnten. So ist es sicher notwendig, dass die Frage des Vertrauens in unsere Welt neu gestellt wird.

Vertrauen zu besitzen ist eine wundervolle Gabe. Wir dürfen und müssen uns gegenseitig stets ohne Vorbehalte Vertrauen schenken, weil wir einen gemeinsamen Schöpfer haben, der uns vollkommen erschaffen hat und bedingungslos liebt. In Anerkennung dessen blicken wir auf die Liebe hinter all den Erscheinungen, die wir gemeinhin vorschnell als Fehler und gern als Schuld unserer Schwestern und Brüder ausmachen. Doch: In der Welt ist niemand frei von Schuld und Irrtum! Und es ist unmöglich, sich selbst alles Belastende zu verzeihen und gehen zu lassen, wenn man denen, die uns das Leben ganz bewusst schickt, nicht vergeben und vertrauen kann.

Solange wir allerdings im Gegenteil allem Chaos, den Schreckensbildern und Verrücktheiten der Welt Beachtung und unsere kostbare Zeit schenken und womöglich nach Vergeltung rufen, werden wir umsonst nach innerem Frieden suchen und uns weiterhin in einem Alptraum wahrnehmen.

Viele Menschen glauben an diese Welt und versuchen Wege zu gehen, von denen sie überzeugt sind. Doch das Vertrauen in eine Welt unter der Regie unseres Ego wird und muss zwangsläufig in die Irre führen. All unsere Lösungsmodelle beruhen in den meisten Fällen auf Ausgrenzung und Verurteilung derer, die in unseren Augen Fehler machen. Sogar die Bibel behauptet, dass beim „jüngsten Gericht“ nur die „Gerechten“ zum ewigen Leben kommen. („Dann wird er (Jesus) ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem unter diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan. Und sie werden in die ewige Pein gehen, aber die Gerechten in das ewige Leben.“ – Matthäus 25: 45,46) Da ist es nicht weit her, dass wir versucht sind, Gleiches zu tun …

Es gibt keine „ewige“ Verdammnis, und die gute und schlechte Nachricht ist, dass wir hier alle nur gemeinsam herauskommen. Es mag noch Millionen Jahre andauern, bis wir erkennen, dass wir alle „Eins“ sind, doch Zeit spielt hier keine Rolle, zudem sie nicht einmal existent ist. In Einheit zu denken und zu handeln bedeutet, dass wir kein einziges Wesen von unserer Liebe ausschließen. Mögen diese von uns als Viren oder Parasiten benannt werden, als Unkräuter, Skorpione, Giftschlangen, Hyänen, Ratten, Nazis oder Mörder. Sie alle sind unsere Projektionsflächen und sie alle sind es, vergeben wir ihnen, die uns den einzig gangbaren Weg zu ewigem Frieden ebnen, einem Frieden, den wir billig weggeworfen haben.

Das „jüngste Gericht“, eindeutiger übersetzt der „jüngste Tag“, ist jener, an dem die Welt nicht mehr gesehen wird, weil wir unseren Glauben in ihre „Werte“ losgelassen haben. Bis dahin haben wir unendliches Vertrauen in ein vergängliches Universum gesetzt und unzählige Erfahrungen gesammelt, unaufhörlich lernend, in einer unberechenbaren Welt voller Feinde irgendwie zu überleben, die kleinen Augenblicke vergänglichen Glücks suchend.

Gott ist ewige, unendliche Liebe, und daher sind wir es, jeder Einzelne von uns, auch. Wie wir das verdrängen konnten, um stattdessen wie lieblose Zombies, uns gegenseitig mordend und misshandelnd, nun ohne den geringsten Zweifel an einen Gott der Rache glauben? … DAS hat allein unser Vertrauen in eine Welt der Gegensätze getan! Nun sitzen wir fasziniert inmitten einer (scheinbar) riesigen Projektion und glauben, einen Sinn in ihr zu finden. Im Traum von der Welt sehen wir Zusammenhänge, wo keine sind. Ja, unsere Augen dienen allein dem Zweck, niemals die Wahrheit zu schauen, so dass wir mit ihnen nur wahrnehmen, was uns unser verwirrter Geist diktiert. Und es könnte verrückter nicht sein, dass wir nun glauben, all das, was uns da an Ungereimtheiten begegnet, ergründen und begründen zu können. Der einzige Ausweg aus dieser sinnlosen Endlosschleife ist unser Wunsch, die Wahrheit, sprich die Liebe, wieder zu schauen und aus einem Alptraum zu erwachen. Vergebung ist das Einzige, was uns gegeben ist, um keine weiteren Projektionen zu erzeugen, wenn, ja wenn wir dem Tod und allem Schrecken dieser Welt nicht mehr unser Vertrauen schenken wollen.

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