Was esse ich eigentlich? -Jesus-Channeling vom 28.10.2022

Essen tut uns oft Gutes und darum sollte es auch gut sein. Es ist schon angeklungen, dass es darüber sehr verschiedene Ansichten geben kann, und da sich die Menschheit, wie beschrieben, in der Phase des Übergangs zur Vernunft befindet, gibt es viele von uns, die sich Gedanken darüber machen, wie man von der Vernunft geleitet essen sollte. Es gibt Vegetarier, Veganer, Rohköstler, die Bewegung der Weight Watchers, die basische Ernährung, die Jahrtausende in Indien erprobte ayurvedische Kost, ja sogar die Paleo-Ernährung, die sich an das Essen zur Steinzeit hält. Daneben gibt es Frutarier, das Clean Eating und Menschen, die Slow Food bevorzugen, und sicher noch vieles mehr. Jede dieser Ausrichtungen scheint für ihre Verfechter Argumente zu liefern, die es ihnen ermöglicht hat, sich für das aus ihrer Sicht Richtige zu entscheiden. Natürlich besagt der Begriff „Verfechter“, dass es in Fragen der Ernährung leicht zu Fanatismus und alleinigen Herrschaftsansprüchen kommen kann. Es ist wichtig, sich mit Vernunft zu ernähren, doch alle Ideen von „natürlicher“ Ernährung haben einen Haken, weil sie davon ausgehen, dass hier irgendetwas natürlich sein könnte. Der Slogan „Du bist, was du isst“ ist darüber hinaus eine Sackgasse, weil wir in Wahrheit keine Körper sind.

Irina Jacobson: „Das Drehbuch deines Lebens“  S. 83 

Die deutsche Tonspur hat wie gewohnt, Esther Faust zur Verfügung gestellt. Danke Jesus, Tina und Esther.

Dass Essen uns trösten kann, ist eine Tatsache. Und weil wir uns, wie wir wissen, von der Liebe getrennt glauben, müssen wir uns oft trösten. Ein Gedicht des großen persischen Dichters Hafiz († 1390) kleidet diesen Zusammenhang in folgende Worte:

Ein Kissen für deinen Kopf

Setz dich einfach hin,

Lass alles,

Ruh dich aus,

Denn nichts ist anstrengender

In dieser Welt

Als von Gott,

von der Liebe

Getrennt zu sein.

Lass mich dir

Schalen mit Speisen bringen

Und etwas,

Das du gerne trinkst.

Meine sanften Worte

Kannst du wie ein Kissen

Unter deinen Kopf

Legen.

Irina Jacobson: „Das Drehbuch deines Lebens“  S. 82 

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